KLANGVOKAL Konzert – Highlight „CARMINA LATINA“ eine deutsche Erstaufführung

KLANGVOKAL Konzert – Highlight „CARMINA LATINA“ eine deutsche Erstaufführung

  • Wann war das ? : 26.05.2018
  • Wo ? : im grandiosen Ambiente der Maschinenhalle „Zeche Zollern“, DO-Bövinghausen
  • Abfahrt : nachmittags ab Brechten „Heinrich-Weber-Haus“, Im Dorfe
  • Konzertbeginn : 20.00 Uhr
  • Konzertende : ca. 22.00 Uhr und anschließender Heimgahrt
  • Besonderes : geboten wurde uns an dem Tag: Musik aus Spanien, Portugal, Argentinien und Peru mit der „Capella Mediterranea“ und dem „Choeur de Chambre de Namur“, angekündigt als mitreißender Brückenschlag zwischen Barock- und Weltmusik
  • vor dem Konzert : gemeinsamer Imbiß im englischen Restaurant „Marples“ in der „Alten Mühle“, Huckarde
  • Bus – Transfer : Brechten ./. Huckarde Restaurant „Marpels“ ./. Zeche Zollern ./. Brechten
  • Kosten pro Person :  50.00 Euro, darin enthalten waren: Eintritt Konzert, Imbiß in Huckarde und Bus-Transfer

Das 10. KLANGVOKAL „Konzert-Festival“
in unserer Stadt fand in diesem Jahr unter dem Motto „Auf Schatzsuche“ statt; wie immer an verschiedensten Veranstaltungsorten und zu unterschiedlichsten Themen, zu denen man herausragende Künstlerinnen und Künstler der internationalen Vokalmusik aus 20 Ländern eingeladen hatte. Das Konzert ist natürlich „ausverkauft“ gewesen; der eine oder andere frei gebliebene Platz wahrscheinlich der extrem warmen Außen-Temperatur geschuldet!

Bei unseren Tages-Ausflügen oder bei besonderen Veranstaltungen halten wir es inzwischen schon fast traditionell so, dass wir vor- oder nachher bzw. ggf. auch schon mal zum Mittagessen in einem netten Restaurant gemeinsam essen und miteinander plaudern.
Und so fanden dieses Mal die obligatorischen „gemütlichen Stunden“ mit einem kleinen Abend-Imbiß vor dem Konzert statt, und zwar im englischen Restaurant „Marples“ in der „Alten Mühle“ in Huckarde. Dort hin fuhr uns der Bus zuerst! Zwei gemütliche, kleinere Räume waren zuvor reserviert worden. Längere Wartezeiten bis zum Essen sollten eigentlich nicht entstehen. Daher hatte jeder gemeldete Teilnehmer(in) anläßlich des letzten Montagtreffens ein für sich genehmes Gericht bereits ausgesucht. Doch so ganz ohne Verzögerung klappte das dann doch nicht. Getränke-Service und „Nachbestellungen“ funktionierten dagegen hervorragend und wurde positiv zur Kenntnis genommen. Der Wettergott war uns nämlich mal wieder sehr gewogen und hatte es schon fast „zu gut“ gemeint, als er uns am früheren Abend immer noch um die 30 Grad bescherte! Gegen 18.45 h stand der Bus zur Weiterfahrt „Zeche Zollern“ wieder für uns bereit!

Das Konzert „Carmina Latina“ war absolut ein „Ohren-Schmaus“ und eine musikalische Klangreise um die Welt; dazu auch noch „deutsche Erstaufführung“. Mit dem klangfarbenprächtigen Ensemble „Clematis“ ging es feurig und temperamentvoll zu; von der Oper, der klassischen Vokalmusik über Jazz etc. ….. bis hin zum Pop. So erlebten die Zuhörer eine bemerkenswerte Vielfalt an VOKAL-Musik, so zu sagen als mitreißende Brückenschläge zwischen Barock- und Weltmusik, dargeboten im wunderschönen Ambiente der Maschinenhalle der „Zeche Zollern“! In dieser alten Industriehalle mit einer sehr hohen Raum-Höhe und der dadurch nach oben offenen Akustik klangen die Stimmen des Kammerchores einfach überwältigend und ließen andächtig lauschen! Unsere einhellige Meinung auf der „Nach Hause-Fahrt“: das war mal eine ganz andere Art von Musik und „angenehm anspruchsvoll“.

Natürlich fragt man sich: Wie konnte diese Musik im 16. und 17. Jahrhundert eigentlich entstehen? Dazu stand folgendes (Kurztext) im Programmheft:

1492 brach eine kleine Flotte aus der andalusischen Hafenstadt Palos auf. An Bord des Flaggschiffs „Santa Maria“ war der Italiener Christoph Kolumbus, der sich im Auftrag der Krone Richtung Asien aufmachte. Der Seeweg führte ihn allerdings in die falsche Richtung. Und so strandete er 2 Monate später an den Ufern einer Insel der Bahamas. Auf seiner 2. Reise entdecke er dann Kuba. 1498 betrat er schließlich den südamerikanischen Kontinent und öffnete damit endgültig für die See- und Weltmacht das Tor zur Neuen Welt.

Schon bald brachten spanische und portugiesische Geistliche ihren christlichen Glauben ins ferne Latein-Amerika. Von Mexico bis Argentinien wurden Kirchen und Klöster gebaut. Für die entsprechende musikalische Liturgie benötigte man natürlich Sänger, Kapellmeister, Musiker und Orgeln. Aus Spanien kamen zahllose Komponisten.

Und hier ist nun die Erklärung: Und deren Werke befinden sich bis heute in den umfangreichen Musik-Bibliotheken der großen Kirchen Latein-Amerikas und sind aktuell Teil der Klangabenteuer-Reise „Carmina Latina“!

Dieser ereignisreiche Tag endete mit der Ankunft am „Heinrich-Weber-Haus“, Im Dorfe.

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