Dortmund AIRPORT Flughafenführung mit Blick hinter die Kulissen

Dortmund AIRPORT Flughafenführung mit Blick hinter die Kulissen

  • Wann war das ? : 18.04.2018
  • Anfahrt : in Fahrgemeinschaften mit privaten PKWs!
  • Besonderes : nach der Besichtigungs-Tour wurde zu einer Diskussionsrunde ins Flughafengebäude eingeladen!
  • Kosten pro Person :  5.00 Euro

Der Flughafen Dortmund, amtlicher Name „Dortmund Airport 21“, ist ein regionaler Verkehrsflughafen, der im Osten unserer Stadt liegt, und zwar an der Grenze zu Holzwickede und Unna. Der ehemalige Verkehrslandeplatz, so wurde er ganz früher bezeichnet, entwickelte sich in den letzten Jahren – gemessen am Passagieraufkommen – zum drittgrößten Verkehrsflughafen in Nordrhein-Westfalen.

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung war begrenz auf max. 40 Personen. Diese Zahl wurde erfreulicherweise auch erreicht!

Um auch größeren Flugzeugen Landungen in Dortmund zu ermöglichen, wurde 1997 die Start- und Landebahn auf 1450 m verlängert. Weitere Verlängerungen sollten natürlich abschnittsweisen weitergehen! Und so begann dann schon im Jahr 2000 der Ausbau auf 2000 Meter Länge und 45 Meter Breite. Noch im selben Jahr wurde nach etwa zweieinhalb Jahren Bauzeit ein neues Terminal für bis zu 2,5 Millionen Passagiere jährlich eröffnet. Im folgenden Jahr überschritten die Fluggastzahlen erstmals die Millionengrenze. Insgesamt nutzten 1.064.153 Passagiere den Flughafen. Doch bereits ein Jahr später musste auch der Flughafen Dortmund mit der Luftfahrtkrise nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 in New York fertig werden. Die Passagierzahlen gingen auf 994.508 zurück.

Aktuelle Erweiterungsabsichten sind derzeit politisch ziemlich umstritten, sowohl bei den im Stadtrat vertretenen Parteien, als auch im städtebaulichen Umfeld. Vom „Verein Schutzgemeinschaft Fluglärm Dortmund – Kreis Unna“ wird seit Jahren die Weiter-Entwicklung nicht nur beklagt, sondern auch angefochten. Hauptsächlich weist man dabei äußerst kritisch sowohl auf den entstehenden Fluglärm als auch auf die nicht einzusehende Notwendigkeit der sowohl bereits geschehenen und weiterhin geplanten Erweiterungsmaßnahmen hin!

Das war jetzt eine objektive Betrachtung. Subjektiv wird es meistens dann, wenn man an seine eigene Fernreise-Lust und unseren nahe gelegenen Flughafen denkt; egal, ob man von Dortmund aus vielleicht ?? einen Direktflug bucht – wohin auch immer – oder unseren Flughafen als sogenannten „Zubringer zu einem Groß-Flughafen“ nutzt! Und wer dem Fliegen schlechthin nicht abgeneigt ist, interessiert sich daher auch schon mal für den „Blick hinter die Kulissen“ eines Flughafens“, zumal der Unsrige so zu sagen direkt vor der Haustür liegt.

Und so trafen sich alle Teilnehmer am 18. April 2018 in Wickede zur Flughafen-Besichtigung, die allerdings nicht ganz so reibungslos verlief. An diesem Tag hatte es der Frühling nämlich besonders gut mit uns gemeint und bescherte sommerliche 30 Grad! Außerdem gab es gleich zu Anfang sowie auch zwischendurch immer mal wieder längere zeitliche Verzögerungen. Verabredet waren wir übrigens um 16.15 h; unsere Tour durch die Flughafen-Gebäude und über das Gelände begann aber erst um 16.50 h. Nach der freundlichen Begrüßung durch den Flughafen-Mitarbeiter Andreas Zuber, der uns während der ganzen Besichtigungs-Tour begleitete und mit detailliertem Wissen und Engelsgeduld jedes Detail erläuterte und Fragen beantwortete, ging’s dann endlich los, aber ……….erst zur Personen-Kontrolle mit Leibesvisitation. Das ist absolute Pflicht. Erstaunlicherweise wurden hier aber Männer und Frauen getrennt. Und dieses Procedere dauerte dann wieder, denn wir waren immer 39 Personen! Aber und das war das Interessante daran, man fühlte sich genau so, als würde man anschließend in „seinen“ Flieger steigen und …….. ab geht’s in den Urlaub!! Wir flogen aber nicht in den Urlaub, sondern stiegen für eine hoch interessante Flughafen-Rundfahrt in einen Bus, der sonst Reisende zum Flieger bringt, wenn dieser auf dem Rollfeld etwas weiter entfernt „geparkt“ steht.

Beobachtete werden konnten Starts und Landungen von leider nur kleineren Maschinen. Gerne hätten wir dabei auch Größeren zugesehen! Aber …… herbeizaubern konnte Andreas Zuber die nun mal nicht! Dafür war dann die Fahrt über die voll beleuchtete Start- und Landebahn was ganz Besonderes! Bei einem Stop bei der Flughafen-Feuerwehr gab es das riesige Lösch-Fahrzeug mit 700 PS zu bestaunen, das 4800 Liter Wasser fassen kann und so zu sagen immer “aufgetankt” in „Stand By-Position“ steht! Nicht weniger imposant waren die Schneeräum-Fahrzeuge für den Wintereinsatz! Und ganz zum Schluß ging es vorbei am Hangar für Polizei-Hubschrauber, die dort ihren Standort haben. Dass so eine Staffel an unserem Flughafen stationiert ist, hätten Sie’s gewußt? Wir jedenfalls nicht!

Abschließend wurden wir noch ins Flughafen-Gebäude zu einem Vortrag mit „Bildschau“ eingeladen. Hier erhielten wir …….und wegen der Wärme heiss ersehnt ………kühle Getränke. Auf ein Wort zum Vortrag! Natürlich hat uns ein Thema besonders interessiert, nämlich “die bisherige Entwicklung des Flughafens mit den Erwartungen bis 2020”. So ganz klar geworden sind uns zum Teil die dazu gemachten Aussagen allerdings nicht! Gleichwohl war es ein interessanter und aufschlußreicher Spätnachmittag, der erst in den Abendstunden endete! Und ……. wie heißt es doch so wahr in einem alten Volkslied: wenn einer eine Reise tut (und sei es lediglich eine Bus-Rundreise über den Dortmunder Flughafen), dann kann er was erzählen!

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