Für alle Nicht-Brechtener:
Wo genau liegt denn nun Brechten, und was ist das überhaupt für ein Dorf, in dem die Menschen so gerne wohnen und leben? Es ist der nördlichste Vorort Dortmunds und grenzt direkt an die Stadtgrenze zu Lünen. Die ganz alten Brechtener z. B. sind sozusagen schon halber Münsterländer. Und die Brechtener Niederung hat viel von einer Münsterländer Parklandschaft.

Historiker vermuten, daß unser Vorort als Ansiedlung viel älter als Dortmund ist. Erwähnenswert ist unsere schöne alte Dorfkirche; die dürfen wir nicht unerwähnt lassen. Sie zählt heute zu einem der interessantesten und ältesten Bauwerke auf Dortmunder Stadtgebiet und wurde bereits um 1200 errichtet. Wie man bei Grabungen feststellte, stand an dieser Stelle bereits vorher schon mal ein Sakralbau.

Durch das Mittelalter hindurch bis hin zur Neuzeit ist Brechten häufig durch vorbeziehende Heere verwüstet worden. Das wird wahrscheinlich auf die strategisch günstige Lage zurückzuführen sein. Die alte B1, eine uralte Heerstraße, ist ja nun nicht weit von Brechten entfernt!

Anfang des 19. Jahrhunderts - nach den Befreiungskriegen - verlor Brechten allerdings seine relative Unabhängigkeit und wurde - zusammen mit der Stadt Dortmund - der preußischen Provinz Westfalen eingegliedert. Erst 1928 wurde Brechten - als Folge der Industrialisierung der gesamten Region - der Stadt Dortmund zugeordnet und eingemeindet.

Bis in die 60er Jahres des vergangenen Jahrhunderts konnte Brechten seinen dörflichen Charakter mit Schwerpunkt "Landwirtschaft" bewahren. Und auch heute trifft man im Oberdorf auf alte Bauernhöfe, viele von Ihnen denkmalgeschützt, die zum Teil noch bewirtschaftet werden oder auf denen Pferdewirtschaft betrieben wird.

 

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